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Augenlaserbehandlung: Vorbereitung, OP, Nachsorge

Ablauf von Augenlaserbehandlungen

Eine Augenlaserbehandlung wird zur Korrektur von Fehlsichtigkeit vorgenommen. Ziel ist es in den meisten Fällen, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung zu korrigieren, so dass der Patient nach dem Eingriff ohne Sehhilfen eine optimale Sicht genießen kann. Das zurzeit populärste Laser-Verfahren ist die LASIK-Operation. Eine solche Operation wird von darauf spezialisierten Augenoperateuren nach einem im Prinzip überall gleichermaßen angewendeten Verfahren durchgeführt, das sich in sechs Schritte einteilen lässt.

Das wichtigste ist das Vorgespräch, in dem der Patient seine Leiden und seine Wünsche vortragen kann und der Operateur einschätzt, ob eine LASIK-Operation das Leiden beseitigen kann. Scheint eine Operation sinnvoll, wird der Patient über das Verfahren, die zeitlichen Abläufe und auch die Kosten, die in aller Regel privat übernommen werden müssen, aufgeklärt.

Im Rahmen einer Voruntersuchung wird dann im Dunkeln die Pupillenweite gemessen. Die Hornhautzone, die durch den Laser behandelt wird, darf nicht größer sein als die Fläche, auf der sich die Pupille nachts oder bei Dunkelheit öffnet. Andernfalls würden den Patienten später Lichthöfe im Augen beeinträchtigen.

Der dritte Schritt findet ebenfalls bei einer Voruntersuchung in der Klinik statt. Ein topographischer Scanner untersucht die Hornhautdicke und deren Beschaffenheit. Die dadurch entstehende detailgetreue Abbildung dient dem Operateur unter anderem als Hinweis auf eventuelle krankhafte Veränderungen der Hornhaut.

Im Idealfall werden in einem weiteren voruntersuchenden Schritt weitere feine Abweichungsfehler des Auges festgestellt, um ein noch präziseres Operationsergebnis erzielen zu können.

Am Operationstag wird der Laser mit den gemessenen Daten programmiert. Er arbeitet automatisch, aber unter ständiger Kontrolle des Operateurs. Der Patient wird medikamentös beruhigt. Vom narkotisierten Auge wird eine dünne obere Hornhautschicht aufgetrennt und zur Seite geklappt. Der Laser trägt dann das Hornhautgewebe ab, bis die Fehlsichtigkeit korrigiert ist. Die obere Hornhautschicht wird zuürckgeklappt und fixiert sich von allein. Schon wenige Stunden nach der schmerzfreien Operation verbessert sich die Sicht des Patienten.

In Nachuntersuchungen kontrollieren die Operateure den Heilungsverlauf.

Übersicht - Die Teilschritte beim Augenlasern

Voruntersuchung Nachdem sich ein Patient über ein Vorgespräch oder eine Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten, die Technik und den prinzipiellen Ablauf einer Laseroperation informiert und sich für eine ...

Nachuntersuchung Augenlaserbehandlungen werden seit den 80er Jahren durchgeführt, seither hat sich in der Entwicklung einiges getan. Die heute gängigste Methode ist das LASIK-Verfahren, welches sich auch für stark ...

Augenlaseroperation Wer sich als Patient für eine Lasik Operation entschieden hat, der hat in der Regel schon im Vorfeld der Operation an entsprechenden Informationsveranstaltungen teilgenommen und mit dem Augenarzt e...

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