Augenlaseroperation: Der Tag der Laser-OP

Durchführung / Ablauf der Augenlaserbehandlung

Wer sich als Patient für eine Lasik Operation entschieden hat, der hat in der Regel schon im Vorfeld der Operation an entsprechenden Informationsveranstaltungen teilgenommen und mit dem Augenarzt ein intensives Beratungsgespräch geführt, in dem er auch auf die Risiken der Augenlaserbehandlung hingewiesen wurde.

Der Arzt kann durch eine präzise Vermessung des Auges mit dem Computer schon vor der Operation genau die einzelnen Schritte bestimmen. Dabei werden Bildinformationen von etwa 9.000 Messpunkten in den Laser übertragen, sodass die Hornhaut vom Laser sehr genau nachgeformt werden kann.

Ablauf der Augenlaseroperation Präparation des Flaps, Flap zur Seite klappen, eigentliches Lasern (Abtrag der Hornhaut mit Excimerlaser), Zurückklappen des Flaps (© blueringmedia/Fotolia)

Der Tag der Augenlaserung: Jetzt geht's los

Zunächst macht dann der Arzt das Auge mittels Tropfen schmerzunempfindlich, im Anschluss wird das Auge mittels eines kleinen Rings fixiert, der Patient spürt lediglich einen leichten Druck. Danach öffnet (bei der Lasik) ein spezielles Miniskalpell den oberen Teil der Hornhaut, wobei ein ganz dünnes Hornhautdeckelchen erzeugt wird (Flap). Für kurze Zeit verdunkelt sich alles und der Patient merkt ein leichtes Druckgefühl. Jetzt wird das Hornhautdeckelchen aufgeklappt und der Arzt kann die einzelnen Schichten der inneren Hornhaut mit dem Laserlicht erreichen.

Computergesteuert modelliert das Laserlicht nun die zu behandelnden Stellen. Im Ergebnis entsteht eine optimierte Hornhautoberfläche, durch die die vorher vorhandene Fehlsichtigkeit korrigiert wurde. Das ganze Prozedere dauert nur wenige Minuten und der Patient verspürt keinerlei Schmerz. Im Anschluss wird das Hornhautdeckelchen wieder zurückgeklappt. Der Schnitt muss nicht genäht werden, das Auge heilt von selbst.

Youtube-Videos

YOUTUBE: Dokumentation einer Live-Augenlaser-OP (www.youtube.com/watch?v=G6fvkuBw_F4)

Kurz nach dem Lasern der Augen

Kurz nach der OP sieht das Auge noch etwas unscharf, der Patient glaubt einen Fremdkörper im Auge zu haben, doch nur etwa drei Stunden später ist alles völlig normal. Die Fehlsichtigkeit ist behoben und der Patient kann wieder richtig gut sehen.

Die beim Augenlasern behandelten Verfahren sind alle sehr ähnlich und der Vorteil für den Patienten ist, dass er schon kurze Zeit nach der OP wieder richtig scharf sehen kann.

Um sicher zu sein, dass der Patient in einer Augenklinik ist, in der Spezialisten am Werk sind, sollte das Augenmerk darauf gerichtet sein, eine Klinik zu wählen, die den Lasik TÜV hat.