Optimeyes Kaiserslautern

Augen lasern bei Optimeyes

Das Optimeyes Laserzentrum im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern wird seit 2006 von Herrn Dr. Wolfgang Neumeier geleitet. Er nimmt dort im Rahmen der refraktiven Chirurgie LASIK, LASEK, PRK und PTK, also Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit vor. Zu den korrigierbaren Sehschwächen gehört Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Herr Dr. Neumeier behandelt alle Patienten vom Vorgespräch bis zur Abschlussuntersuchung persönlich. In 1993 hat er sich als Facharzt für Augenheilkunde mit eigener Praxis in Kaiserslautern niedergelassen. Seit 1995 ist er außerdem als Konsiliararzt für Augenheilkunde im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern tätig. Herr Dr. Neumeier hat sich in 2006 selbst einer Augenlaserbehandlung unterzogen und kann daher seine eigene Erfahrung in eine Behandlung einbringen.

Technische Kapazitäten von Optimeyes

Optimeyes verfügt über den Excimerlaser Allegretto der deutschen Marke WaveLight, ein erstklassiges Gerät der neuesten Generation. Zur Präparation eines Flaps, die durch einen Hornhautschnitt erfolgt, verwendet man in der Klinik das Mikrokeratom Pendular der Firma Schwind. Mit dem WaveLight Oculizer misst der Arzt die Hornhautoberfläche und -dicke aus. Die Messwerte können durch einen Übertrag zum Excimerlaser exakt bei der Behandlung berücksichtigt werden.

Fehlsichtigkeit und ihre Ursache

Im Idealfall ist es mittels Hornhaut und Linse möglich, ins Auge treffende Lichtstrahlen zu bündeln und auf einen Punkt der Netzhaut zu projizieren. Dazu kommt es bei Normalsichtigkeit. Beim kurzsichtigen Auge ist die Brechkraft jedoch zu stark, der Fokuspunkt liegt dann vor der Netzhaut, sodass die Weitsicht unscharf ist. Das weitsichtige Auge hat eine zu geringe Brechkraft, der Fokus liegt hier hinter der Netzhaut, was die Kurzsicht erschwert. Verläuft die Hornhaut abweichend von einer Kugelform, kommt es zu Verzerrungen der Sicht. Die Hornhautverkrümmung kann begleitend zu Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit oder auch selbstständig auftreten. Eine Alterssichtigkeit (Presbyopie) geht mit mangelnder Flexibilität der Linse einher. Dadurch verliert das Auge allmählich die Fähigkeit, stufenlos zwischen Fernsicht und Nahsicht zu wechseln. Der Fokuspunkt für die Kurzsicht entfernt sich mit dem Alter, so brauchen auch normalsichtige Personen dann eine Lesebrille.

Lasertechnologie zur Korrektur von Fehlsichtigkeit

Seit etwa 20 Jahren wird die Laserbehandlung erfolgreich in der refraktiven Chirurgie zur Hornhautkorrektur eingesetzt. Bei einem kurzsichtigen Auge wird eine Abflachung der Hornhaut vorgenommen, das weitsichtige Auge erhält eine Steilung des Hornhautrandes. Für die Hornhautverkrümmung wird ein individuelles Abtragungsprofil berechnet.

PRK und PTK

Zu den ersten durchgeführten Laserverfahren der refraktiven Chirurgie gehört die PRK (Photorefraktive Keratektomie). Sie eignet sich zur Korrektur von Kurzsichtigkeit bis zirka -6 dpt (Dioptrien) und Hornhautverkrümmungen bis etwa 6 dpt. Bei der PRK wird der Abtrag der Hornhaut direkt unter dem Deckepithel vorgenommen, also an der Oberfläche. Dies hat zur Folge, dass nach dem Eingriff für einige Tage die Hornhaut schmerzt und die Sicht verschwommen ist. Meist tritt dies nur vorübergehend auf, in den folgenden Wochen und Monaten bildet sich langsam eine stabile Brechkraft der Hornhaut heraus.

Eine Sonderform der Laserbehandlung ist die PTK (Phototherapeutische Keratektomie). Mit dieser können rezidivierende Hornhauterosionen nach Verletzungen und Vernarbungen an der Hornhautoberfläche beseitigt werden. Die betroffenen Personen leiden oft unter extremen Schmerzen, die Kosten für den Eingriff werden von den Krankenkassen erstattet.

LASIK und LASEK

Das Laserverfahren, welches heute am häufigsten eingesetzt wird, ist die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis). Um die schmerzempfindliche Hornhautoberfläche zu schonen und die Regeneration zu beschleunigen, arbeitet man hier im schmerzfreien, tieferen Hornhautgewebe. Dafür schneidet der Operateur mit einem Mikrokeratom, einem sehr feinen, elektronisch gesteuerten Skalpell, eine seitliche Lamelle, den Flap in die Hornhaut. Etwa ein Viertel des Flaprandes bleibt mit dem Gewebe verbunden, sodass die Lamelle aufgeschlagen werden kann, wie ein Buchdeckel. In den dadurch zugänglichen, tieferen Hornhautschichten trägt der Excimerlaser dann die Korrektur ab. Nach Beendigung des Laserns klappt man den Flap zurück auf das Auge, der dort durch Adhäsion anhaftet. Bereits unmittelbar nach der Korrektur kann der Patient das neue Sehvermögen erleben. Durch den Flap kommt es weder zu Schmerzen, noch ist die Sicht verschwommen. Die Hornhaut wächst innerhalb einiger Wochen und Monate wieder zusammen. Mit der LASIK kann Kurzsichtigkeit etwa bis -10 dpt, Weitsichtigkeit bis etwa +4dpt und Hornhautverkrümmung bis etwa 6 dpt korrigiert werden. Die Voraussetzung für eine LASIK ist eine ausreichende Dicke der Hornhaut.

Das LASEK-Verfahren unterscheidet sich nur in der Präparation der Hornhaut von der LASIK. Bei einer LASEK wird die obere Hornhautschicht durch eine Lösung erweicht und mit einem Instrument beiseitegeschoben. Nach dem Eingriff schiebt man das Gewebe vorsichtig zurück.

Optim Eyes Augenlaser-Zentrum Augenlasern bei Optimeyes in Kaiserslautern (Website Screenshot www.augenlaserzentrum-kl.de/laserverfahren/lasek.html am 04.01.2013)

Individuelle Laserprofile

Außer den dargestellten Laserverfahren gibt es im Optimeyes Laserzentrum die Möglichkeit, individuelle Laserprofile zu erstellen. Bei einer wellenfrontoptimierten LASIK erstellt man ein spezielles Laserprofil für einen bestimmten Patienten, sodass die Korrektur genauer sein kann. Die wellenfrontgeführte LASIK kann, zusätzlich zur Korrektur von Fehlsichtigkeit, wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung (Fehlsichtigkeiten niederer Ordnung), auch sogenannte Aberrationen (Fehlsichtigkeiten höherer Ordnung) korrigieren. Dafür wird eine Wellenfrontanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse in das Laserverfahren einbezogen werden. Dabei werden Verzerrungen der Sicht korrigiert, was vor allem bei hohen Dioptrienwerten eine Rolle spielt. Eine topografiegeführte LASIK eignet sich zur Entfernung von Narben auf der Hornhaut, zur Korrektur vorhergehender Behandlungen oder in Fällen, in denen ein Aberrometer keine hinreichenden Werte bieten kann.

Risiken einer Laserkorrektur

Mit der Durchführung einer refraktiven Laseroperation sind, neben den zahlreichen Chancen auch gewisse Risiken verbunden. Eine Folge des Laserns kann das Auftreten des trockenen Auges sein, wobei der Tränenfilm das Auge nicht mehr ausreichend befeuchtet. Nach einigen Wochen lässt dieser Effekt von selbst nach und geht in den meisten Fällen wieder ganz verloren. Bis dahin hilft der Augenarzt mit geeigneten Tropfen. Blende- und Lichtempfindlichkeit vor allem im Dunkeln können unmittelbar nach dem Eingriff verstärkt auftreten. Hier sollte man sich für alle Aktivitäten in der Dunkelheit von der Familie oder dem Freundeskreis Unterstützung holen. In der Dunkelheit selbst Auto zu fahren, empfiehlt sich erst wieder, wenn die Beschwerden nachgelassen haben (30.08.2012).