Augenlasern mit Intralase Femto-Lasern
Die LASIK-Operation ist das zurzeit modernste und effektivste Operationsverfahren zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten beim Patienten. Dabei wird am anästhesierten Auge mit einem mikrochirurgischen Hobel ein Teil der oberen Hornhautschicht zur Seite geklappt, um das darunter liegende Hornhautgewebe mit einem auf das Auge des Patienten programmierten Laserstrahl so zu bearbeiten, dass die Fehlsichtigkeit korrigiert wird. Nach dieser Korrektur wird der obere Hornhautlappen wieder an seine ursprüngliche Position zurückgelegt und wächst innerhalb kurzer Zeit von allein an, ohne vom Laser oder dem Operateur genau fixiert oder genäht werden zu müssen.
Dieses Verfahren ist sehr zuverlässig und Komplikationen treten nur in äußerst seltenen Fällen auf. Um aber auch diese Fälle auszuschließen, die bestenfalls beim Löslösen der oberen Hornhautschicht mit einem Mikrokeratom entstehen können, einer mechanischen Klinge, die vom Operateur handgeführt wird, wurde das Femto-Lasik-Verfahren und darüber hinaus das iLASIK-Verfahren entwickelt.
Das "i" bezeichnet den eingesetzten Lasertyp, den "Intralase Femtosekundenlaser", der den absolut neuesten Stand der Technik bei laserbasierten Operationen des Auges repräsentiert. Bei der iLASIK-Operation wird die obere Hornhautschicht nicht mehr unter manueller Einwirkung gelöst, sondern auch dieser Arbeitsschritt wird vom Laser übernommen. Damit ist in der Praxis das letzte Patientenrisiko ausgeschaltet.
Mit der iLASIK-Operationsmethode wird eine noch höhere Genauigkeit erzielt (interessant übrigens auch das Thema Messkabine), so dass die Operation individueller an das Patientenauge angepasst werden kann. Das Auge eines Patienten ist so individuell wie seine DNA. Ein Femtosekundenlaser kann diese Individualität so gut wie möglich erfassen und korrigieren. Die Patientensicherheit wird auf das Optimum verbessert. Die NASA beispielsweise wendet das iLASIK-Verfahren für ihre Astronauten an.
Bietet eine Praxis Augenoperationen nach der iLASIK-Methode an, ist dies ein Indiz dafür, dass die Operateure mit der neuesten Technik arbeiten. Auf dem deutschen Markt können sich Augenoperateure erst seit 2007 (aber ganz unabhängig von einem eventuellen MBA-Studium) in entsprechenden Schulungen im iLASIK-Verfahren fortbilden.